Widmann: Mit „wiffen“ Antrag vom Reden ins Tun kommen
„In der Oktober-Gemeinderatssitzung bringt die Bürgerliste WIFF einen konkreten Fahrplan für den Erhalt des Freibades und dem Hallenbad-Neubau als Antrag ein. Nach jahrelangem Politerklärungen müssen wir endlich ins Tun kommen. Die jährlich rund 30.000 Badegäste und 12.000 Schüler der Region sollen eine Perspektive bekommen, wenn das Hallenbad nächstes Jahr aufgrund schwerer Mängel zusperren muss. Unabhängig davon ist der Freibadbetrieb langfristig abzusichern. Dazu sind jetzt konkrete Schritte notwendig, welche der Gemeinderat als Auftrag an den Bürgermeister beschließen soll“, erklären Infrastrukturstadtrat Rainer Widmann und Fraktionsobmann Hubert Reitbauer (beide WIFF).

Wichtig sei zunächst den finanziellen Rahmen für einen Hallenbad-Neubau abzustecken. Dazu sind Fragen der Fördermöglichkeiten, der Mitfinanzierung anderer Gemeinden und der Zwischenfinanzierung zu klären. Der Freibadbetrieb ist jedenfalls weiter aufrecht zu halten.
„Wir müssen als Stadt zuerst wissen, was wir uns finanziell bei einem Neubau leisten können. Bisher gab es zwar politische Wünsche über die Ausstattung eines neuen attraktiven Hallenbades, aber keine belastbaren Fakten über die Kosten, Förderungen und Mitzahler. Diese Faktenbasis soll bis zur ersten Gemeinderatsitzung 2027 am Tisch liegen. Das ist der Auftrag an den Bürgermeister in unserem Antrag. Die Politik muss vom Schönreden für ein Hallenbad endlich ins konkrete Tun mit belastbaren Fakten kommen. Sonst bleibt die politische Forderung für ein neues Bezirkshallenbad weiter nur ein Wunsch an das Christkind“, so Widmann abschließend.

