Versäumnisse des SP-Bürgermeisters gemeinsam ausbessern
Umfassende § 63a Anfrage zur Aufklärung folgt
„SP-Bürgermeister Gratzl hat fast fünf Jahre verstreichen lassen, um eine Sanierung oder einen Neubau des Freistädter Bezirkshallenbades gemeinsam mit anderen Gemeinden aktiv voranzutreiben. Die nächste Bürgermeisterkonferenz muss sich daher mit dem Thema dringend befassen, weil der Hut brennt. Es soll ein gemeinsamer Appell und Ersuchen an die Landesregierung ergehen, das einzige Bezirkshallenbad für die Menschen der Region zu erhalten. Bei Terminen mit den zuständigen Landesräten soll die Finanzierung der Sanierung oder eines Neubaus mit geschätzten Kosten von rund 13 Mio. Euro konkret aufgestellt werden. Zur gerechten Finanzierung der laufenden Kosten ist zwischen den Gemeinden ein Abkommen auszumachen. Ein Hallenbad für die ganze Region kann nicht allein Freistadt als Abgangsgemeinde stemmen“, erklärte heute Infrastrukturstadtrat Rainer Widmann (WIFF) aus aktuellem Anlass.

Nach der heutigen Begehung des desolaten Hallenbades mit Sachverständigen sind weitere Untersuchungen notwendig, um zu klären ob das Bad überhaupt noch zu Beginn der Saison im September geöffnet werden kann und wenn ja zu welchen Kosten.
„Jetzt müssen alle im Bezirk gemeinsam die Versäumnisse der letzten Jahre ausbessern. Das ist möglich, wenn das alle wollen. Unmöglich ist es für mich hingegen, das Freistädter Bezirkshallenbad zuzusperren. Das wäre eine Zumutung für viele Schulen, Vereine, Sport- und Gesundheitsbegeisterte, wenn diese dann nach Linz zum Schwimmen fahren müssten. Und selbst dort gibt es begrenzte Kapazitäten nicht zuletzt wegen Sanierungen“, warnt Widmann abschließend, der auch eine umfassende §63a Anfrage nach der Gemeindeordnung zu den Vorgängen und Vorhaben beim Hallenbad ankündigt.

