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WIFF: Nein zur Großmoschee – Ja zur Integration

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WIFF: Nein zur Großmoschee – Ja zur Integration
Viele Sachfragen zum Neubau noch ungeklärt

„Der Bau einer vierstöckigen Großmoschee für den überörtlichen Bedarf ist abzulehnen, weil das weniger Integration bedeutet und dem gefährlichen politischen Islam Chancen gibt, sich hier auszubreiten. Freistadt braucht bei den Einfahrtstoren kein Machtsymbol des Islam mit einer Großmoschee, sondern gelebte Integration und ein modernisiertes Gebetshaus für gläubige ortsansässige Muslime. Sonst droht Freistadt zum „Mekka des Mühlviertels“ zu werden“, stellten Stadtrat Rainer Widmann und Fraktionsobmann Hubert Reitbauer zur Diskussion über eine Neuplanungsgebietsverordnung im Gemeinderat fest.

ÖVP, FPÖ und die Bürgerliste WIFF haben in einen gemeinsamen Antrag für eine Neuplanungsgebietsverordnung im Mai-Gemeinderat gestimmt, um eine Großmoschee dort zu unterbinden.

Schulterschluss

Erst kürzlich befasste sich eine wissenschaftliche Studie des Integrationsfonds mit dem Thema Integration junger Menschen muslimischer Prägung. Diese brauchen eine gute Einbindung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Basis dafür ist eine gute Bildung, welche wiederum gute Berufschancen und Einkommen sichert. Bildung schafft auch Verständnis und Akzeptanz für unsere westlichen Werte von der Demokratie bis zur Anerkennung von Frauen- und Minderheitenrechten und Ablehnung von Gewalt zur Lösung von Konflikten.
Fehlt das, so besteht die Gefahr, dass sich Menschen an Werten ihrer alten Heimatländer orientieren, um so Halt, Anerkennung und „Freunde“ zu finden. Oft steht dort das Kalifat über dem Rechtsstaat. Frauen- und Minderheitenrechte bedeuten nichts – Antisemitismus ist meist stark ausgeprägt. Das ist die Basis für Parallelgesellschaften mit allen möglichen Konflikten und Akzeptanzproblemen.

„Das Muslime ihre Religion in Gebetshäusern ausüben können, steht in unserer liberalen Verfassung – nirgends steht aber, dass Österreich dem politischen Islam die Tore öffnen muss! Neben gesellschaftlichen Themen des politischen Islam und seiner Folgen geht es beim konkreten Projekt in Freistadt auch um viele ungeklärte Sachfragen. Das Thema Ortsbild am Standort, mögliche Altlasten von einer alten Tankstelle, der möglicherweise betroffene Abfluss des Pregartenteiches, die Finanzierung aus dem Ausland und die ungelöste Parkplatzfrage sind vorab zu klärende Themen“, stellte Infrastrukturstadtrat Rainer Widmann in der Gemeinderatssitzung klar.

Montag, 26.06.2023 ab 18:00 Uhr im Salzhof Freistadt.
Diskussion mit dorfTV und Rainer Widmann zum Thema Klimaschutz und Mobilität.

WIFF

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