Günstige Hausmüllentsorgung nur für Freistädter – Ortsfremde müssen Vollzahler sein
„Im Freistädter Abfallzentrum kann man durch das Bringsystem mit dem orangen Sack billig Haus- bzw. Restmüll entsorgen. Dieses „Angebot“ nutzen auch viele Abfallentsorger aus anderen Gemeinden und sogar Bezirken, wie man an den Autokennzeichen unschwer erkennen kann. Die Freistädter zahlen mit hohen Abfallgebühren – insbesondere der Abfallgrundgebühr – dafür die Zeche. Damit muss Schluss sein! Die Bürgerliste WIFF bringt daher einen Antrag im Umweltausschuss zur Evaluierung des Bringsystems mit dem orangen Sack ein. Die Kosten sollen durchleuchtet und Möglichkeiten der Kostenwahrheit, mit strengeren Zugangskontrollen oder einer Bürgerkarte nur für Freistädter geprüft werden“, so Stadtrat Rainer Widmann und das Mitglied des Umweltausschusses Harald Greul unisono.

Überall steigen derzeit die Lebenshaltungskosten. Gerade beim Abfall gibt es immer wieder hohe Steigerungen bei der Müllgebühr, um diese kostendeckend zu gestalten.
Was in anderen Ländern und Städten längst selbstverständlich ist, soll auch in Freistadt möglich sein: Eine klare Zugangskontrolle für Berechtigte zur Hausmüllentsorgung zu günstigen Preisen nur für Freistädter Haushalte! Schließlich decken die Freistädter über die Abfallgrundgebühr die günstige Restmüllentsorgung über den orangen Sack ab.
„Wer nicht aus Freistadt ist und damit von der Grundgebühr befreit ist, soll daher mehr zahlen, wenn er seinen Restmüll bei uns abgeben will. Mit der Subventionierung ortsfremder Abfallentsorger, über den von Freistädter Haushalten gezahlten günstigen orangen Sack muss Schluss sein. Damit wird der lokale „Mülltourismus“ eingeschränkt. Das tut der Umwelt gut und schafft auch wieder mehr Platz im ohnehin oft von Autos überfüllten Freistädter ASZ. Die Bürgerliste WIFF wird daher eine Überprüfung des Bringsystems beim orangen Sack einbringen und fordert auch Überlegungen für mehr Kostenwahrheit etwa durch eine Bürgerkarte für die Freistädter ein, damit diese günstig entsorgen können“, so Widmann und Greul abschließend.

