WIFF - Wir für Freistadt

Stadtrat Widmann: Bringe Vollausbau P&R-Freistadt Süd auf Schiene

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WIFF-Reitbauer: Politische Verzögerung brachte Ärger und Mehrkosten

„In den letzten Wochen habe ich mich als zuständiger Infrastrukturstadtrat bei der OÖSchiene und dem Land darum bemüht, die P&R-Anlage Freistadt Süd vereinbarungsgemäß dem Vollausbau zuzuführen. Das deshalb, weil die vereinbarte Auslastungsquote der ersten Ausbaustufe von 80 Prozent mit 94,6 Prozent deutlich überschritten wurde. Die OÖSchiene plant und baut, das Land ist der Hauptfinanzier. Um Zeitplan und Finanzierung ist Trockene zu bringen, werde ich gemeinsam mit unserem Bürgermeister das Land schriftlich ersuchen, mit uns den weiteren Zeit- und Finanzierungsplan abzuklären“, bemüht sich Infrastrukturstadtrat Rainer Widmann (Bürgerliste Wiff) hier weitere Entlastungen für zugeparkte Siedlungen und die Pendler rasch auf Schiene zu bringen.

Durch sachlich nicht begründbare Parteipolitik wurde von einer Mehrheit im März 2019 im Gemeinderat beschlossen, statt der vom Land geplanten 247 Parkplätze vorerst nur 97 zu bauen. Erst wenn die Auslastung 80 Prozent übersteige, solle der Vollausbau passieren. Wiff hat von Anfang gesagt und klar gewarnt, dass nur der Vollausbau sinnvoll sei, weil einerseits die Auslastung sofort gegeben sein wird und durch eine zweite Baustelle die Gesamtkosten deutlich steigen werden.
75 Prozent der Gesamtkosten von 3,3 Mio. Euro (Basis 2019) zahlt das Land und 25 Prozent die Gemeinde. Bei der ersten Ausbaustufe haben Nachbargemeinden noch mitbezahlt, weshalb die Kosten für Freistadt rund 300.000 – zahlbar in zehn Jahresraten – betrugen. Die zweite Etappe wird Freistadt mit geschätzten Kosten von 312.500 Euro zuzüglich Planungskosten (Basis 2019) alleine in zehn Jahresraten tragen müssen.

Der politisch motivierte „P&R-Schmalspuranlage“ der damaligen VP-Bürgermeisterin gemeinsam mit FPÖ und Grünen, bringt nicht nur eine mehrjährige Verzögerung und Zusatzbelastung für zugeparkte Siedlungen und Pendler, sondern kommt uns auch teuer zu stehen. Der Baukostenindex wird bis zum Vollausbau 25 bis 30 Prozent steigen. Auch die erneute Baustelleneinrichtung kostet zusätzlich. Auf die Gemeinde kommen damit geschätzte Mehrkosten zwischen 50.000 und 100.000 Euro zu, ohne den Ärger der zugeparkten Siedlungen und Pendler eingerechnet. Besonders pikant ist, wenn ortsfremde politische Zaungäste wie FP-Labg. Handlos jetzt Freistadt zurufen, sie wären immer für den Vollausbau gewesen, während ihre politisch ortsansässigen blauen Verwandten kräftig dagegen gestimmt haben! Es freut uns aber, dass nunmehr andere Parteien nach zweijähriger Verzögerungszeit unseren wiffen Vorschlägen zustimmen. Damit sollen zugeparkten Anrainersiedlungen entschärft und Pendlern geholfen werden“, so Wiff-Fraktionsobmann Hubert Reitbauer.

WIFF

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