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Freistädter ÖVP am Weg zum Parteifriedhof

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Schlechter Faschingsscherz oder wie verkaufe ich die Bürger für dumm?

Unter diese Überschrift könnte man als aufmerksamer Leser des ÖVP Stadtmagazins „Hallo Freistadt“ vom Dezember 2021 dort getätigte Aussagen stellen.

OeVP Stadtmagizin 12 2021

„Dass man nach einer gewaltigen Wahlniederlage und dem historischen Verlust des Bürgermeisteramtes von einer Fortsetzung des „erfolgreichen Weges für Freistadt und seine Bürger spricht, grenzt an Realitätsverlust und totales Verkennen der Lage, in der sich die ÖVP Freistadt befindet. Denn dieser „erfolgreiche Verlust-Weg“ führt die Freistädter ÖVP ohne Zweifel weiter Richtung Parteifriedhof“, erklärt dazu WIFF-Fraktionsobmann Hubert Reitbauer zu der inhaltsoriginellen Aussage im VP-Parteiblattl.

Das nächste Zitat im VP-Blattl „Die besten Köpfe mit den besten Voraussetzungen sind die Mitglieder der ÖVP“ sei überdies eine überhebliche Wertung über Ausschussmitglieder anderen Fraktionen. Kommentar überflüssig.

Den vorgezogenen Faschings-Vogel schieße allerdings VP-VizeBgm. Hennerbichler mit seinem Aussage- Zitat: „Vordringliche Aufgabe ist es dabei, Gebühren zu senken“ ab. „Hat er vergessen, dass er bzw. auch die ÖVP Freistadt in der Gemeinderatssitzung vom 13.12.2021 einer Gebührenerhöhung bei Kanal und Wasser und einer Erhöhung der Abfallgrundgebühr um 8 % zugestimmt haben?

Wiff hatte einen Gebührenstopp vorgeschlagen und beantragt. Das hat der Herr Vize und seine ÖVP mit den anderen Parteien abgelehnt. Und das obwohl mit den Kanal-u. Wassergebühren bereits ein Überschuss von ca. € 1,4 Mio. erwirtschaftet wird. Das sind pro Kopf vom Säugling bis zum Greis ca. € 175,– jährlich, die die Freistädter zu viel zahlen. Den Freistädter Bürgern nun Glauben zu machen, man sei gegen höhere Gebühren, obwohl man vor wenigen Wochen einer klaren Erhöhung zustimmte ist einer Bürgerpartei unwürdig.

Entweder ist das ein Druckfehler im Parteiblattl, der Herr VP-Vize hat Erinnerungslücken oder es ist glatt die Unwahrheit die hier verbreitet wird und die Bürger werden für dumm verkauft. „Wasser predigen und Wein trinken lassen wir der abgespeckten Freistädter ÖVP sicher nicht durchgehen“, so Reitbauer abschließend.

WIFF

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