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Geldregen für „Käfer-Wald“ statt Pendlerparkplatz!

Gutachten, Budget und Notwendigkeit fehlen für 220.000 Euro-Kauf

„Gegen die Stimmen der Bürgerliste WIFF hat der Freistädter Gemeinderat den Kauf eines 11,4 ha großen Waldstückes samt Wiese südlich des Schiliftes um rund 220.000 Euro beschlossen. Dafür gibt es weder eine Bedeckung im Budget 2019, kein schriftliches Wertgutachten eines Forstsachverständigen und keine nachvollziehbare Notwendigkeit. In der März-Sitzung des Freistädter Gemeinderates wurde aber mehrheitlich die dringend notwendige Park & Ride – Anlage neben dem ÖAMTC für 280 Stellplätze defacto auf Eis gelegt, weil sie um 200.000 Euro zu teuer sei. Dabei waren die Kosten wegen der umfassenden Planung gemeinsam mit dem Land, der Schiene OÖ, der ASFINAG und den Nachbargemeinden schon jahrelang bekannt und wurden um über 300.000 für Freistadt gesenkt. Die Pendler in und um Freistadt lässt man weiter warten und im Regen stehen, dem Borkenkäfer kauft man Futter. Dafür ist plötzlich jede Menge Geld ohne ordentliche Vorbereitung da“, ärgert sich WIFF-Fraktionsobmann Mag. Rainer Widmann über diese unprofessionelle Hauruck-Aktion.

Ohne Wertgutachten bleibt der Verdacht bestehen, dass der Wald – größtenteils eine wenig wertvolle Fichten – Monokultur - zu einem überhöhten Preis gekauft wird. Die herangezogenen allgemeinen Bewertungsdaten des Finanzministeriums stammen aus den Jahren 2008 bis 2015 – also vor den „Käferattacken“ der letzten Jahre. Die Begründung – man benötige den Wald für Tauschflächen im Rahmen des Hochwasserschutzes ist mehrfach verfehlt. Das einzige größere Hochwasserschutzprojekt wird derzeit erst geplant, liegt kilometerweit weg im Thurytal und liegt in der Zuständigkeit des Hochwasserschutzverbandes.

„Man hätte den „wiffen“ Anträgen für ein Absetzen des Kaufbeschlusses, das Einholen eines schriftlichen Wertgutachtens, das Verhandeln eines Vorkaufsrechtes und das Abklären von Notwendigkeiten für einen allfälligen Hochwasserschutz leicht zustimmen können, da kein Zeitdruck besteht. Durch diese Aktion werden jedenfalls die Grundsätze der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit umgangenen. Es besteht die Gefahr, dass Gemeindevermögen verschleudert wird, wenn die Gemeinde den Fichtenwald zu teuer kauft, an dem bekanntlich auch der Borkenkäfer besonderen Geschmack findet“, so Widmann abschließend.

 
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