Soziales Miteinander:

 

Der Bürger ist das höchste Gut, nicht die Politik. Die Politik dient dem Bürgern und nicht umgekehrt – Politik von unten nach oben, vom Bürger zur Politik.
Das ist unser oberstes soziales Prinzip.

 

Wir wollen unseren Nachbar kennen, im täglichen Leben gut miteinander auskommen und Wertschätzung gegenüber jedem hochhalten.

 

Dazu ist es aber erforderlich, dass man mit dem Bürger spricht und sich seine Sorgen und Bedenken anhört, sich Zeit nimmt um sich auch zu verstehen und sich in einer gemeinsamen Realität wiederfindet. Wir wollen eine neue politische Umgangs- Kultur mit dem Bürger in Freistadt etablieren, weg von Ignoranz und Ausgrenzung.

 

Nachfolgend einige unserer gewünschten Maßnahmen, für deren Umsetzung wir mit aller Kraft arbeiten werden:

n  Unkomplizierte Hilfe für Bedürftige (Krankheit, Unfall, sonstige Beeinträchtigung, in Not geratenen) in Freistadt, ohne sich schämen zu müssen Hilfe anzunehmen.
Konkret setzen wir uns für die Organisation von ehrenamtlichen Helfern ohne wirtschaftlichen Hintergedanken oder kostspielige soziale Einrichtungen* ein, die Errichtung von Generationensiedlungen, wo sich das frühere Leben einer Großfamilie in größerer Form mit Menschen aus verschiedenen Familien zusammensetzt und mit sozial gestaffelten Mieten nach Einkommen der Familien, für einen Freistädter- „Aktivpass“ (ermäßigter oder gratis Eintritt ins Hallen-/Freibad, Museen und Veranstaltungen, verbilligte öfftl. Fahrtkosten, günstigere Mitgliedspreise für Vereine, Einkaufsberechtigung im Sozialmarkt oder Arcade, etc..), für einkommensschwache Freistädter und Familien usw.

n  Leistbare Wohnungen für die junge und ältere Generation und Familien, ohne politische Verflechtung in diverse Wohnbausiedlungsgenossenschaften.

n  Unterstützungsleistungen für Kinder die ansonsten nicht an Schulveranstaltungen (Schikurse, Landschulwochen, etc.) teilnehmen könnten.
Hier wollen wir konkret einen Fond einrichten, frei nach dem Motto Bürger für Bürger. Bürger denen es gut geht, selber keine Kinder haben oder einfach nur einen sozialen Beitrag leisten wollen, können Patenschaften für sozial schwächere Kinder eingehen.

n  Gerechte Wohnungsverteilung-/vergabe für Menschen mit Beeinträchtigung mit sozialer Mietanpassung.

n  Soziale Leistungen sollen gerecht, transparent und mit Überprüfung-/ Überwachung eines Bürgerbeirates (vgl. Aufsichtsrat) für soziale Fragen verteilt werden, ohne von der Gunst- und Gönnerschaft von politischen Parteien abhängig zu sein.  
Bürger gibt Bürger, schließlich ist das Steuergeld nicht das Geld der Politik, sondern das der Bürger!

n  Feste und soziales Miteinander soll nicht wie derzeit zur Parteienwerbung verkommen, sondern der Bürger soll sich einbringen dürfen und bei der Gestaltung mitwirken können. Teams aus interessierten Bürgern sollen bei der Idee, Gestaltung und Umsetzung aktiv mitbestimmen dürfen.

n  Errichtung von „urban gardening“ Anlagen und Flächen für Gemeinschaftsgärten, Kräuterschnecken etc. für die Öffentlichkeit.

n  Etc.



*Beispiel: Wer z.B. Pflegestufe 1 hat, was bedeutet du brauchst über 65 Stunden im Monat Hilfe, bekommst aber ein Pflegegeld von derzeit € 154,20. Wenn Du dann eine Haushaltshilfe von einer sozialen Einrichtung nimmst, zahlst Du bei geringem Einkommen € 16,00 pro Stunde für eine fest Angestellte und € 13,00 pro Stunde für eine Angestellte aus dem AMS-Programm, dazu kommen noch Anfahrtskosten und es müssen mindestens 2 zusammenhängende Stunden am Tag genommen werden.

 

Wir sind überzeugt, dass diese Ideen und Grundsätze den Zusammenhalt in der Freistädter Gesellschaft festigen und man bestimmt auch neue Freundschaften knüpft.
Wir stehen für ein neues Miteinander! Gemeinsam.