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WIFF: 800 Jahrfeier sprengt Freistädter Budget

Widmann: Vereine fördern, statt 250.000 Euro für Jubelfest der Bürgermeisterin verschwenden

Reitbauer: WIFF steigt aus Jubelfest aus, wenn Kosten und eigener Posten bleiben!

„Das man das Stadtjubiläum in einem kleinen Rahmen an einem Wochenende 2020 feiern kann ist in Ordnung. Schließlich feiert auch das Land sein 100 jähriges Bestehen demnächst am 18. November einen Tag lang. Warum die Freistädter ÖVP Bürgermeisterin hier aber zwei Jahre lang extra Personal einstellen will, um 2020 fast das ganze Jahr 800 Jahre Freistadt mit voraussichtlichen Kosten von 250.000 Euro zu feiern, ist unerklärlich. Das entzieht sich jeder Logik, jedem Hausverstand und macht aus dem Jubiläumsfest für die Stadt ein Jubelfest der Bürgermeisterin kurz vor den nächsten Gemeindewahlen. Die Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit werden ignoriert und das Gemeindebudget damit auf Jahre belastet – ja gesprengt!“ erklärte dazu der Fraktionsobmann der Freistädter Bürgerliste WIFF Mag. Rainer Widmann.


Quelle: WIFF

WIFF - Gemeinderatskollege Hubert Reitbauer ergänzt: „Die Postenausschreibung für die Projektleitung des Jubelfestes hat der Stadtrat schon beschlossen. Alleine dafür sollen in den nächsten beiden Jahren Personalkosten in Höhe von 120.000 Euro anfallen. In Erinnerung sei die wesentlich größere Landesausstellung 2013 in Freistadt gerufen. Damals hat die Gemeinde fast alles selber organisiert und keinen eigenen Posten geschaffen, weil natürlich das Vernetzsein vor Ort ein wesentliches Kriterium für das Zusammenspannen aller Akteure ist. Wir brauchen hier keinen Zusatzposten und sollten überlegen, wie wir die Vereine im Jubiläumsjahr etwas besser bei Projekten unterstützen könnten. Auch die Finanzierung steht völlig in den Sternen. Das vorliegende Programm ist im Wesentlichen das Jahresprogramm der Vereine und Veranstaltungen, die es ohnehin jedes Jahr gibt. Weitere gewünschte Events, sollte man sich aufgrund der angespannten Budgetlage gut überlegen. Es gibt für die 800 Jahr Feier bisher auch keine finanziellen Zusagen vom Land.“

„Viele ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter werden sich angesichts dieser überzogenen Jubelfeier mit Kosten von rund 250.000 Euro „in den Hintern beißen“. Das versteht keiner. Die Bürgerliste WIFF erteilt dem fast einjährigen teuren Jubelfesttreiben der Bürgermeisterin eine klare Absage und fordert sie auf, davon abzusehen. Stärken wir lieber die Vereine und bleiben wir bei einer ehrlichen und gebührenden Jubiläumsfeier an einem Wochenende 2020 anstatt hier Freistädter Festspiele zu inszenieren, die wir uns in Wahrheit nicht leisten können. Dieses Jubelfest wird der Landesrechnungshof sicher heftig kritisieren“, so Widmann und Reitbauer abschließend, welche ankündigen aus Steuerungsgremium der 800 Jahrfeier auszusteigen, wenn die Kosten nicht radikal reduziert werden und der zusätzliche Posten bleiben sollte.